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Friesenhagen |
Friesenhagen gehört politisch zur
Verbandsgemeinde Kirchen, zum Kreis Altenkirchen, Land Rheinland-Pfalz,
kirchlich zur Erzdiözese Köln und liegt am Schnittpunkt von Westerwald,
Sauerland, Siegerland und Oberbergisches Land, genannt "Wildenburger
Land". Gleich von welcher Bergseite der Wanderer auf Friesenhagen schaut: Die Pfarrkirche St. Sebastianus in ihrem leuchtenden Gelb, eingerahmt von alten Fachwerkhäusern und von dem Grün der Bäume, zieht den Blick auf sich. Kaum einer, der vorübergeht, ohne einen Blick in das Innere zu werfen. Es bleibt nicht beim oberflächlichen Schauen, denn zahlreiche Details, Zeugen vergangener Epochen, laden zum Hinschauen ein. Da sind die Spuren der engen Verbundenheit mit dem Fürstenhaus von Hatzfeldt-Wildenburg; Erinnerungen an die Zeit der Franziskaner im Wildenburger Land; Gebetsecken und Heiligenfiguren laden ein zu stillem Gebet; der Altar weist hin auf die Mitte der Kirche, um ihn versammelt sich die Gemeinde zur Feier der Eucharistie. Nicht nur auswärtige Besucher auf der Durchreise, auch die Einheimischen auf ihrem Weg ins Dorf oder zur Schule halten gern ein, um vor dem Bild der Schmerzhaften Mutter ein Licht zu entzünden und ein Gebet zu sprechen. Die offene Tür dieses Gotteshauses lädt uns alle ein: Gottes Türen sind für uns stets geöffnet, er hat für uns ein offenes Ohr und schenkt uns seine Nähe. Sein Name, den er durch Mose verkünden ließ, bedeutet: "Ich bin immer für euch da". Treten wir ein, suchen wir bei ihm Ruhe und Geborgenheit, Antwort auf unsere Lebensfragen und Trost im Dunkel unseres Lebens, Kraft zu einem neuen Anfang. |